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04.10.2021

Commerz Real kauft New Yorker Büroturm 100 Pearl Street

Die Commerz Real hat das New Yorker Bürohochhaus „100 Pearl Street“ für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben.

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Newsletter#1

Schwerpunkt Energiewende und Corona

Die Energiewende ist eine Generationenaufgabe, die trotz der aktuellen Krise nicht vernachlässigt werden darf – oder gerade ihretwegen nicht. Erstens, lässt sich der Klimawandel von dem Virus nicht beeindrucken, und auch Investoren sollten das nicht tun. Viele schätzen angesichts der unklaren Konjunkturaussichten und der volatileren Entwicklung an den Kapitalmärkten die portfoliostabilisierende Wirkung von Investments in Erneuerbare Energien. Zweitens, wird die Energiewende Bestandteil vieler Konjunkturprogramme zur Überwindung der Wirtschaftskrise. Allerdings ändern sich gerade wesentliche Marktparameter. Dazu möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben.

Corona und die Strompreise: Nur eine kurze Episode

Eine erfreulich gute „Stromernte“ aus Erneuerbaren bei gleichzeitig witterungs- und krisenbedingt gesunkenem Verbrauch hat zu einem kurzfristigen Rückgang der Spotmarkt-Strompreise geführt. Doch dies war nur eine Momentaufnahme: Zum einen haben sich die Preise inzwischen wieder erholt. Zum anderen haben PPAs ihr Potenzial zur Preisstabilisierung unter Beweis gestellt. Langfristig werden andere Faktoren den Markt prägen.

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Onshore stockt – Offshore boomt

Der Rückgang beim Ausbau der Onshore-Windkraft in Deutschland hat vor allem regulatorische Gründe. Der Gesetzgeber wird nicht um eine Neujustierung herumkommen. Derweil liegt der Schwerpunkt im zukunftsweisenden Ausbau der Offshore-Kapazitäten.

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Zukunftsvision: Pipelines für grünen Wasserstoff

Im Norden Deutschlands der Wind, im Süden die großen Verbraucher. Doch wie kommt die Energie von Nord nach Süd? Der Ausbau der großen Versorgungsleitungen muss dringend forciert werden. Eine weitere Chance liegt in der Nutzung von Pipelines für den Transport von Wasserstoff. Dazu würden sich sogar bestehende Erdgasleitungen eignen, wie Pilotprojekte bereits zeigen.

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Corona und die Strompreise: Nur eine kurze Episode


Bereits 2019 war in Europa ein Jahr mit einer erfreulich guten „Stromernte“ aus Erneuerbaren. Das setzt sich bislang auch 2020 fort: Viel Wind, viel Sonne. Gleichzeitig haben jedoch der milde Winter und anschließend vor allem der Lockdown im Frühjahr für einen bislang relativ niedrigen Verbrauch gesorgt. Die Folge waren gesunkene Spotmarkt-Strompreise. Doch dies war nur eine Momentaufnahme, die Preise haben sich inzwischen wieder erholt.

Mittel- bis langfristig werden die Stromnachfrage in Deutschland und Europa und damit auch das Potenzial für die Preise ohnehin zunehmen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: der steigende Anteil der Elektromobilität; der Kapazitätsausbau in der IT und Kommunikation, zum Beispiel durch die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G; der Umstieg von fossiler auf elektrische Wärmegewinnung im Gebäudesektor, etwa durch Wärmepumpen. Hinzu kommt, dass die konventionelle Stromgewinnung auf dem Rückzug ist, vor allem durch den Atom- und den kommenden Kohleausstieg in Deutschland. In der Folge wird die Grundlastversorgung überwiegend von Gaskraftwerken abgesichert, die wiederum mittelfristig zu höheren Strompreisen führen werden. Langfristig wird der Bedarf an „grünem“ Strom noch größer sein als die aktuellen, bereits recht ambitionierten Ausbaupläne in Europa vorsehen.

 

Doch es gibt noch weitere Faktoren, die vor allem der Vermarktung des Stroms aus Erneuerbaren in die Karten spielen: Die EU hat im Rahmen ihrer klimapolitischen Maßnahmen eine bewusste Verknappung der CO2-Zertifikate herbeigeführt, wodurch die Marktpreise für diese Zertifikate deutlich angestiegen sind. Und nicht zuletzt wird der Ausbau von Leitungskapazitäten durch sogenannte Interkonnektoren sowie von Speicherkapazitäten ein größeres Absatz- und besseres Vermarktungspotenzial des Erneuerbare-Stroms mit höheren Vermarktungserlösen nach Auslaufen der Fördertarife oder langfristiger Stromabnahmeverträge (PPAs) ermöglichen.
 


Nach Erwartung der Prognoseinstitute werden sich die Spotmarktpreise zunächst auf Vorkrisenniveau stabilisieren und anschließend auf einen langfristigen und stabilen Wachstumskurs einschwenken



Nach Erwartung der Prognoseinstitute werden sich die Spotmarktpreise zunächst auf Vorkrisenniveau stabilisieren und anschließend auf einen langfristigen und stabilen Wachstumskurs einschwenken, insbesondere ausgelöst durch die Abschaltung beziehungsweise die Reduzierung von günstigem Atom- und Braunkohlestrom bei gleichzeitig gestiegenen CO2-Zertifikatekosten, dem Einsatz teurerer Gaskraftwerke sowie dem Ausbau der Interkonnektoren. Die Volatilität der Spotmarktpreise indes lässt sich durch PPAs auffangen. Dass das funktioniert, hat die Corona-Krise bereits gezeigt: Auch unter Lockdown-Bedingungen sind die PPA-Konditionen in Europa von einer kurzfristigen kleinen Delle abgesehen annähernd stabil geblieben.

Der PPA-Markt wächst rasant und wird im Kontext rückläufiger staatlicher Einspeise- und Subventionsregime langfristig für Stabilität und Verlässlichkeit der Cashflows für institutionelle Investoren sorgen. Gleichzeitig stellen immer mehr Konzerne ihren Stromverbrauch – auch ohne politische Vorgaben – vollständig auf Strom aus Erneuerbaren um und treten am Markt als sogenannte Offtaker für die Abnahme von grünem Strom durch langfristige PPAs auf. Damit tragen sie nicht anders als Investoren zur Erfüllung ihrer ESG-Ziele bei.

 

Onshore stockt – Offshore boomt


Ab Anfang 2019 erlebte der Ausbau der Onshore-Windkraft in Deutschland einen deutlichen Rückgang. Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Erstens sind die Genehmigungsverfahren in Deutschland langwieriger und komplexer geworden. Zweitens herrscht zwar eine weit verbreitete grundsätzliche Zustimmung zur Energiewende, doch gleichzeitig wächst paradoxerweise der Widerstand gegen konkrete Projekte vor der eigenen Haustür. Drittens wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schrittweise zu einem stärker marktwirtschaftlich ausgerichteten Vergütungssystem umgebaut, und beim Thema Onshore-Wind ist der Gesetzgeber offenbar zu forsch vorangeprescht, hat aber mittlerweile Hindernisse im Modus der Ausschreibungsverfahren korrigiert.


Langfristig ist es notwendig, bei der Energiewende auch auf Onshore-Wind zu setzen. So geraten 30 Jahre nach dem Start des Windenergie-Ausbaus in Deutschland mehr und mehr Anlagen an das Ende ihrer technischen Lebensdauer – und müssten durch neuere, größere und effizientere Anlagen ersetzt werden, sogenanntes Repowering. Wenn es dem Gesetzgeber ernst ist mit der Energiewende, wird er nicht darum herumkommen, entsprechende Anreize zu setzen oder neu zu justieren.


Die Zukunft der Windkraft in Deutschland und Europa liegt jedoch auf See: Die Offshore-Technologie ist etabliert, ohne Offshore sind die Ausbauziele nicht zu erreichen.


Die Zukunft der Windkraft in Deutschland und Europa liegt jedoch auf See: Die Offshore-Technologie ist etabliert, ohne Offshore sind die Ausbauziele nicht zu erreichen. In der Nordsee entstehen unter Beteiligung institutioneller Investoren zahlreiche Großprojekte. Ende 2019 belief sich die installierte Gesamtleistung in Nord- und Ostsee auf rund 7.500 Megawatt. Das entspricht drei Mal dem inzwischen stillgelegten Atomkraftwerk Biblis. Das Ausbauziel bis 2030 beträgt 20 Gigawatt – die Kapazität soll sich mithin innerhalb von zehn Jahren fast verdreifachen. Dies würde einer Kapazität von 15 Kernkraftwerksblöcken entsprechen.  → Zur Übersicht

 

 

Zukunftsvision: Pipelines für grünen Wasserstoff

Die Elektromobilität ist eine Herzensangelegenheit der Klimapolitiker. Doch die Nachteile der batteriebetriebenen Technologie – geringe Reichweite, hohes Gewicht, lange Ladezeiten – werden den Siegeszug der Elektroautos noch lange bremsen. Eine Lösung liegt im Wasserstoff. Die Nachteile der Batterie sind bei dieser Technologie nicht vorhanden.

 

Eine Zukunftsvision sieht vor, dazu einen Teil der bestehenden Erdgasleitungen umzufunktionieren. Beispielsweise forscht das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik bereits seit einigen Jahren an einer Umstellung, im niederländischen Terneuzen wurde auf einem Industriegelände bereits eine zwölf Kilometer lange Erdgas-Pipeline erfolgreich umgerüstet. Eine flächendeckende Bereitstellung von grünem Wasserstoff könnte in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland und Europa leisten.

Aus Erneuerbaren produziert, ist Wasserstoff im Brennstoffzellenantrieb mit Elektromotor ein sauberer, sicherer und komfortabler Treibstoff. Doch nicht nur die Mobilität könnte davon profitieren, sondern auch industrielle Energieverbraucher.


Mit Strom aus Erneuerbaren Energien im Norden Deutschlands hergestellt, könnte der Wasserstoff über ein Leitungsnetz zu den Verbrauchern im Westen und Süden transportiert werden.


Die potenziellen inländischen Erzeugungsschwerpunkte von grünem Wasserstoff in industriellem Ausmaß sehen die großen Stromnetzbetreiber wie Amprion und Tennet insbesondere in Regionen mit starker Windstromproduktion. Der stark wachsende Ausbau der Offshore-Windparks in der Nordsee soll die hohe Nachfrage nach grünem Wasserstoff decken. Dies wird auch zu einer weiteren Stabilisierung der Vermarktungswerte für Offshore-Strom beitragen.  → Zur Übersicht

 

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