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Mobiles Arbeiten im Ausland sorgt für besondere Festtagsstimmung

10.01.2023 5 Minuten Lesezeit

Der Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Mit der Verbreitung mobiler Arbeitsweisen hat sich ein weiterer Trend ergeben, ferne Ziele dem heimischen Küchentisch vorzuziehen. So können unsere Mitarbeiter*innen entscheiden, in welchem EU-Land sie für eine begrenzte Zeit mobil arbeiten möchten – neue Impulse und Motivation inklusive.  

Die Möglichkeit genutzt hat auch Dr. Nikolaus Schmidt, unser Global Head of Technology and Innovation. Er verbrachte den Jahreswechsel bei unseren niederländischen Nachbarn.  

Lieber Niko, du hast von unserer Option des mobilen Arbeitens im Ausland Gebrauch gemacht. Wie war’s?  


Ein absoluter Gewinn in jeder Hinsicht! Gemeinsam mit meiner Familie wollten wir gerne die Feiertage und damit verbunden auch den Jahreswechsel in den Niederlanden verbringen. Dass wir bei der Commerz Real im europäischen Ausland arbeiten können, hat da super gepasst: Ich musste mich nicht zwischen „Urlaub nehmen“ und „Wegfahren“ entscheiden, sondern konnte beides miteinander verbinden. Tagsüber spannende und mitunter auch zeitkritische Projekte vorantreiben, im Feierabend dann das gemeinsame Auskosten der Reise. Das wiederum hat sich auch auf meine morgendliche Motivation ausgewirkt: Mit der holländischen Brise in der Nase hat es sich einfach noch besser gearbeitet 😉  

Du bist Global Head of Technology and Innovation – also Bereichsleiter eines großen Teams. Können Führungskräfte demnach genauso wie Nachwuchskräfte diese Option nutzen? Wie war es für dich, im Notfall nicht in greifbarerer Nähe zu sein?  

Genau, das mobile Arbeiten im Ausland kann von all unseren Mitarbeitenden nach Absprache mit der jeweiligen Führungskraft beantragt werden. Ganz grundsätzlich sind wir es in der Commerz Real gewohnt, mobil zu arbeiten – und insbesondere in unserem Team kennen wir das: Unser T&I-Team ist an beiden Standorten in Wiesbaden und Düsseldorf vertreten, gerade Teammeetings finden daher nahezu immer virtuell statt. Sollte also wirklich mal ein Notfall eintreten, haben wir gelernt, diese auch aus der Ferne gut zu lösen. Am Ende ist das auch eine Frage des Managements innerhalb eines Teams: Fast die Hälfte unserer Führungsmannschaft im T&I-Bereich arbeitet in Teilzeit (80 Prozent), und auch damit arrangieren wir uns inzwischen trotz der vielen Aufgaben sehr gut.  

Hast du vom Arbeiten in der Ferne etwas mit an den heimischen Schreibtisch gebracht? Eine besondere Inspiration vielleicht?  

Nicht wirklich mitgebracht, aber wieder zu schätzen gelernt habe ich die Möglichkeit, mittags in der Pause raus an die Luft zu gehen und eine ordentliche Runde zu joggen. Gerade beim Arbeiten im Ausland ist das eine schöne Möglichkeit, das Erkunden der fremden Umgebung mit der Arbeit zu verbinden. Und auch zuhause tut es einfach gut, für 45 Minuten den Kopf freizubekommen. Das geht vor allem dank der Flexibilität unserer Arbeitszeitgestaltung, die in der Commerz Real immer wieder großgeschrieben wird.