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28.01.2021 | Produkte

klimaVest: 3 Fragen an…

Jan-Peter Müller, Head of Infrastructure Investments

1. Das Kapital der klimaVest-Anleger fließt vornehmlich in reale Infrastruktur-Assets. Kannst du uns ein wenig mehr dazu erzählen, welche Assets infrage kommen?

Mit unserem Impact-Fonds klimaVest verbinden wir Vermögensanlage mit einer messbar nachhaltigen Wirkung (Impact). Also suchen wir Assets, die genau das bieten: Rendite mit einem positivem Einfluss für die Umwelt, messbar gemacht an der Menge CO2 die durch das jeweilige Investment eingespart wird, getreu unserem neuen Purpose „Erfolg durch Verantwortung“. Wir fokussieren uns dabei zum einen auf Erneuerbare Energien. Dazu zählen On- und Offshore Windkraftparks, Photovoltaik oder auch Wasserkraft. Unser erstes Asset, welches wir für den klimaVest gewinnen konnten, ist der Onshore-Windpark Beckum: Mit zwei Windenergieanlagen deckt der kleine Park den jährlichen Stromverbrauch von etwa 9.810 Haushalten. Das entspricht einer CO2-Bindungs- bzw. Absorptionsleistung von etwa 7.101 Fußballfeldern voller Bäume. Beckum ist auch deshalb ein besonders gutes Beispiel für ein Impact Investment, da wir alte Anlagen durch neuere effizientere Anlagen ersetzt haben und dadurch noch mehr Energie produzieren können, noch mehr CO2 einsparen können als dies vorher der Fall war. Darüber hinaus sind auch Assets aus den Bereichen der Nachhaltigen Infrastruktur und Mobilität interessant für uns. Hierzu zählen zum Beispiel Möglichkeiten der Übertragung, Verteilung und Speicherung von Elektrizität aber auch Lade-Infrastruktur für E-Autos/Busse/LKWs.

2. Worauf achtet ihr im Team bei der Auswahl der Assets besonders?

Neben den oben genannten Anforderungen von Rendite und Impact ist auch die Stabilität der Rendite des Fonds entscheidend für uns. Daher achten wir besonders auf politische und wirtschaftliche Stabilität in den Ländern in denen wir investieren. Eine breite Streuung der Assets über Ländergrenzen hinweg garantiert eine gewisse Unabhängigkeit von lokalen Strompreisen oder auch regulatorischen Veränderungen der oftmals noch staatlichen Feed in Tarifs. Des Weiteren sind langfristige Abnahmeverträge sowie langfristige technische Voll-Wartungsverträge für uns wichtig, um sowohl das Risiko auf der Einkommens-, aber auch Kosten-Seite zu reduzieren. Gerade jetzt, da der Finanzmarkt von Volatilität geprägt ist, macht diese Ausrichtung auf Stabilität, Kontinuität und Langfristigkeit unser Produkt glaube ich besonders attraktiv.

3. Infrastruktur-Assets boomen – die ersten Ankäufe für den klimaVest waren bestimmt nicht ganz einfach. Wie habt ihr diese Mammut-Aufgabe im Team gestemmt?

Das stimmt – der Markt lechzt nach ESG-konformen1 Produkten/Assets. Infrastruktur Assets werden daher jedes Jahr stärker nachgefragt und immer mehr Player versuchen in diesen Markt einzusteigen. Zudem haben wir uns auch im Team eine hohe Messlatte gesteckt: Zum Produktlaunch wollten wir risikodiversifiziert, technologiediversifiziert und international starten, keine leichte Aufgabe in Zeiten der Corona-Pandemie und ich muss ehrlich zugeben, Verträge rein virtuell zu verhandeln war gerade zu Beginn schon etwas ungewohnt. Dank unseres guten Netzwerks, unserer hervorragenden IT-Ausstattung und den langjährigen Beziehungen zu Geschäftspartnern konnten wir diese Herausforderung jedoch erstaunlich gut meistern. Am Ende war es eine bärenstarke Teamleistung und wahnsinnig viel Einsatz von allen beteiligten Bereichen/Personen. Es war toll zu sehen, wie leistungsfähig die CR sein kann, wenn sie will, ganz im Sinne von ONE CR.


1 E steht für „Environment“, also Umweltthemen wie Klima und Ressourcenknappheit, S für „Social“ und die Einhaltung von Sozialstandards und G für „Governance“, was auf eine verantwortungsvolle Unternehmensführung abzielt.

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